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Nachweiserleichterung für Vertikalverglasungen 2

Die für das VSG zu verwendende PVB-Folie (Poly-Venyl-Butyral) muss mind.

0,76 mm dick sein. Bei einer Scheibenstützweite bis 0,8 m und gleichzeitig allseitig

linienförmiger Lagerung der betreffenden Scheibe, ist auch eine nur 0,38 mm dicke

PVB-Folie zulässig.

Die für das VSG zu verwendende PVB-Folie (Poly-Venyl-Butyral) muss mind.0,76 mm dick sein. Bei einer Scheibenstützweite bis 0,8 m und gleichzeitig allseitiglinienförmiger Lagerung der betreffenden Scheibe, ist auch eine nur 0,38 mm dickePVB-Folie zulässig.

Bei Verwendung von Drahtglas ist die Stützweite in Haupttragrichtung auf

max. 0,7 m beschränkt. Der Glaseinstand muss hierbei einen Mindestwert von

15 mm aufweisen.

Alle anderen Glaserzeugnisse wie ESG, SPG, VG und Gussglas sind als

Einfachverglasung oder als untere Scheibe von Isolierverglasungen im

Überkopfbereich nicht zulässig.

Ausnahme:

Verglasungen von Dachflächenfenstern in Wohnungen und Räumen ähnlicher

Nutzung z.B. Büros, Hotels usw., mit einer Lichtfläche (Rahmeninnenmaß) ?1,6 m². 

Für die obere Scheibe von Isolierverglasungen sind alle in den „TRLV“ genannten

Glaserzeugnisse zulässig.

Bei nur zweiseitiger Lagerung sind bei Verwendung spritzbarer Dichtstoffe

nur solche zu verwenden, die der Gruppe E nach DIN 18545-2 entsprechen.

Für geschraubte Glasandruckprofile bzw. Pressleisten sind auch vorgefertigte

Dichtprofile der Gruppen A bis D nach DIN 7863 zulässig.

Ausschnitte und Bohrungen sind in Überkopfverglasungen nicht erlaubt.

Ausnahme: Bohrungen die zur Befestigung durchgehender Glasklemmleisten

dienen sind zulässig. Die Bohrlochabstände untereinander sowie zum Glasrand

dürfen das Maß von 80 mm nicht unterschreiten. Als Glasart ist für diesen

Ausnahmefall ausschließlich VSG aus TVG (mit abZ) zu verwenden.


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