Sind die jeweiligen Ortshöhen des Herstellungsortes und/oder des Einbauortes
bekannt, so sind die tatsächlichen Höhendifferenzen bei der Ermittlung der Klimalasten
zu berücksichtigen. Mitunter lassen sich dadurch bei der Bemessung
der Isolierverglasungen dünnere Glasaufbauten erreichen; dies vor allem bei
Isolierverglasungen kleinerer Abmessungen bei denen die Beanspruchungen aus
Klimalasten bemessungsbestimmend sein können.
Sind die jeweiligen Ortshöhen des Herstellungsortes und/oder des Einbauortesbekannt, so sind die tatsächlichen Höhendifferenzen bei der Ermittlung der Klimalastenzu berücksichtigen. Mitunter lassen sich dadurch bei der Bemessungder Isolierverglasungen dünnere Glasaufbauten erreichen; dies vor allem beiIsolierverglasungen kleinerer Abmessungen bei denen die Beanspruchungen ausKlimalasten bemessungsbestimmend sein können.
Wenn Isolierverglasungen auf ihrem Transport vom Herstellungsort zum Einbauort
über größere Höhen geführt werden (Alpen, Pyrenäen), sollte ein Druckausgleich im
SZR über geeignete Ventile vorgenommen werden, da sonst aufgrund des
entstehenden Überdrucks im SZR Schäden an der Verglasung bzw. dem Randverbund
auftreten können.
Liegen außergewöhnliche Temperaturbedingungen am Einbauort vor, wie z. B.
- Absorptionsgrad der Verglasung, z. B. durch Einfärbung > 30% | oder |
- Innen liegender Sonnenschutz | oder |
- Wärmedämmung hinter der Isolierverglasung |
ist für den Klimalastanteil ?T ein höherer Wert einzusetzen.
Kommen Isolierverglasungen in unbeheizten Gebäuden zur Ausführung, ist der Wert
für ?T mit -12° bei der Einwirkungskombination Winter zu berücksichtigen.
Die jeweiligen Werte hierfür sind der Tabelle B1 (Anhang B der „TRLV“) zu entnehmen.
Bei der statischen Berechnung sind entweder die Werte für ?T
oder ?p0 zu berücksichtigen.
Einwirkungskombination | Ursache für erhöhte Temperaturdifferenz | ? T | ?p0 in |
Sommer | Absorption zwischen 30% und 50% | +9 | +3 |
Winter | unbeheiztes Gebäude | -12 | -4 |
Tabelle B1 aus TRLV; zusätzliche Werte für ?T und ?p0 zur Berücksichtigung besonderer
Temperaturbedingungen am Einbauort.
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