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Lagerungsvarianten von Vertikal- und Überkopfverglasungen (Beispiele)

Lagerungsvarianten


Bild 1

Zusätzliche Regelungen für Vertikalverglasungen

Einfachverglasungen aus Spiegelglas, Ornamentglas oder Verbundglas (d. h.
Glasarten, die ein grobes Bruchbild aufweisen) sind als Vertikalverglasung nur bei
allseitiger Lagerung zulässig. Ausnahmen sind nach der „4 Meter- Regel“ zulässig.


Nicht heißgelagertes ESG (siehe BRL lfd. Nr. 11.12) ist nur zulässig, wenn deren
Oberkante nicht mehr als 4 m über Verkehrsflächen liegt und Personen nicht
direkt unter die Verglasung treten können. In allen anderen Fällen ist heißgelagertes
ESG nach BRL lfd. Nr. 11.13 zu verwenden. Dies gilt z.B. für Verglasungen von
Ganzglasanlage oberhalb der Türen und für die Außenscheiben von Mehrscheiben-
Isolierverglasungen (MIG).


Bohrungen und Ausschnitte sind nur in ESG, ESG-H, TVG mit abZ und VSG zulässig.
Die Bruchgefahr nicht vorgespannten Glasarten wie z.B. SPG oder Gussglas ist
aufgrund der Kerbwirkung, die sich durch eine Bohrung oder einen Ausschnitt
einstellen kann, ungleich höher. Ausnahmen sind nach der „4 Meter- Regel“ zulässig.


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