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Glasarten für Überkopfverglasungen

Nach Abschnitt 6.4 wird die nachgewiesene Resttragfähigkeit nur bei Einhaltung einer

gleichmäßig verteilten Schneelast von bis zu 1,0 kN/m² vorgegeben.

Nach neuester Auslegung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) Berlin kann

die Tabelle 1 auch für Überkopfverglasungen mit einer Schneelast von über 1,0 kN/m²

angewendet werden. Die Formulierung des DIBt lautet dazu wie folgt:

„Die Resttragfähigkeit aller in Tabelle 1 der TRPV aufgeführten Glasaufbauten mit

angegebenen Abmessungen und Stützweiten gilt unabhängig von der Höhe der nach

DIN 1055 anzusetzenden Schneelast als nachgewiesen“.

Glasarten für Überkopfverglasungen

Nach den TRPV ist ausschließlich VSG aus TVG mit allgemeiner bauaufsichtlicher

Zulassung verwendbar. Der Glasaufbau muss gleich dicke Scheiben aufweisen

und erfordert mindestens zwei Glasscheiben mit einer Dicke von mind. 6 mm.

Die Nenndicke der zu verwendenden PVB-Folie beträgt hierbei mind. 1,52 mm.

Die Verwendung von mehrschichtigem 3-fach VSG mit gleich dicken Einzelschichten,

z. B. 30 mm VSG aus 3x10 mm TVG ist zulässig. Überkopfverglasungen aus

Mehrscheiben-Isolierglas sind unzulässig.

Glasarten für Überkopfverglasungen
Bild 19

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